Lob für den besten aller Lehmänner zum 60. Geburtstag

22.02.2014|SWP Ehingen (Renate Emmenlauer)

Er stehe für Ehrlichkeit, Verlass und Geradlinigkeit - das war Tenor aller Ehrungen und Gratulationen am Freitag zum 60. Geburtstag von Fritz Lehmann.

"Fritz Lehmann ist der beste aller bekannten Lehmänner", schloss Alexander Baumann seine Laudatio bei der Geburtstagsfeier des frischgebackenen Sechzigers. Der Ehinger OB hatte für den angesehenen Vorstansvorsitzenden der Raiffeisenbank das Lied "Zum Geburtstag viel Glück" angestimmt, und die anderen Gäste sangen mit.

"Unser Lehmann ist erfolgreich und regional verwurzelt", sagte Baumann, anders als die Lehmann Brothers. Und mit Kardinal Lehmann habe Fritz Lehmann Menschenliebe und ausgeprägtes soziales Verantwortungsbewusstsein gemein: "Auf Sie ist Verlass. Was man mit Ihnen ausmacht, das gilt. Und Sie sind bei den Menschen zuhause", lobte der OB das Engagement des Jubilars für die Stadt.

Gerhard Schorr, der Direktor des baden-württembergischen Genossenschaftsverbandes, würdigte die Verdienste Lehmanns um die genossenschaftlichen Belange mit der Ehrennadel in Silber. "Sie waren und sind ein Raiffeisenbank-Genossenschaftlicher mit viel Herzblut. Sie sind ein Netzwerker. Und eine echte Type", sagte Schorr und ging in seiner Laudatio auch auf den Weg des Bankers ein, der 1971 als Lehrling bei der Raiffeisenbank Binzwangen begonnen hatte. "Sie sind ein Mann des Marktes, nicht des Schreibtisches, ein Mann an der Front, ein Schaffer und Macher. Aber beileibe kein Ja-Sager", beschrieb Schorr den langjährigen Bankvorstand, der von 2006 bis 2014 als Vorsitzender der Vereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken Ulm/Alb-Donau zu der Stimme der genossenschaftlichen Banken in der Region geworden ist. Ralph P. Blankenberg, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Ulm-Biberach und Nachfolger Lehmanns an der Spitze der Bezirksvereinigung, hatte ihn deshalb beim Wechsel "eine Institution" genannt. Gestern setzte er noch eins drauf: Lehmann sei die Speerspitze der genossenschaftlichen Idee und verfolge seinen Auftrag, dem Kunden Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, auf die ihm eigene Art: "dynamisch, offen, ehrlich, eher leise, manchmal auch eckig und kantig, direkt und vor allem urschwäbisch".

Für den Aufsichtsrat hatte zuvor dessen Vorsitzender Franz Reck die Weitsicht des Vorstandschefs gelobt, den er an Heiligabend 1996 für die damalige Raiffeisenbank Ehingen verpflichtet hatte. Aus der Bank mit damals 42 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von umgerechnet 150 Millionen Euro ist ein Kreditinstitut mit jetzt knapp 100 Beschäftigten und einer Bilanzsumme von 466 Millionen Euro geworden.

Gerhard Schorr vom Genossenschaftsverband zeichnet Fritz Lehmann zu dessen 60. Geburtstag mit der Ehrennadel in Silber aus. (Foto: Emmenlauer)