Raiffeisenbank wächst stetig weiter

18.06.2014|SZ Ehingen (Tobias Götz)

Bilanzsumme steigt um 1,5 Prozent auf 452 Millionen Euro

Die Raiffeisenbank Ehingen-Hochsträß kann auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2013 zurückblicken. Die Genossenschaftsbank konnte dabei die Bilanzsumme von 445 auf 452 Millionen Euro steigern, den größten Sprung machte die Bank beim bilanziell betreuten Kundenvolumen. Dort erzielten die Ehinger eine Steigerung von 286 auf 299 Millionen Euro, was 4,4 Prozent entspricht.

"Wir sind sehr zufrieden mit der Ertragslage, dem Wachstum und unseren Risiken", bringt Vorstandssprecher Fritz Lehmann das abgelaufene Geschäftsjahr auf den Punkt. Bei der Generalversammlung am kommenden Dienstag, 24. Juni, um 19.30 Uhr in der Lindenhalle wird der Vorstand den Mitgliedern also gute Zahlen präsentieren können. "Wir haben noch nie so viele problemlose Kredite vergeben. Sowohl bei unseren Firmenkunden, als auch bei den Privatkunden gab es keine nennenswerte Kreditprobleme. Das heißt, dass die Wirtschaft gut funktioniert", betont Vorstand Klaus Hofmann. Rund ein Drittel der Gesamtkredite der Raiffeisenbak Ehingen-Hochsträß machen die sogenannten Förderkredite aus, beispielsweise über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). "Unser Kreditgeschäft erreicht fast 300 Millionen Euro", sagt Hofmann.

Ertragreiche Bank

Seit der Fusion zur Raiffeisenbank Ehingen-Hochsträß geht es auch mit den Zahlen der Bank steil bergauf. "Eine Fusion ist nicht immer ein Allheilmittel. Banken unserer Größe, mit einer Bilanzsumme zwischen 250 und 500 Millionen Euro, gehören zu den ertragsreichsten Banken in Baden-Württemberg", betont Hofmann die Stärke der Raiba Ehingen-Hochsträß und sagt: "Damals hatten wir auf dem Hochsträß Firmenkunden, die wir von der Größe her nicht mehr bedienen konnten. Durch die Fusion 2008 sind wir drei Mal so groß geworden und konnten die Kreditwünsche wieder erfüllen."

Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg 34 Genossenschaftsbanken, die, wie die Raiba Ehingen-Hochsträß, eine Bilanzsumme zwischen 250 und 500 Millionen Euro aufweisen können. "Wir wollen auf jeden Fall bis 2018 eigenständig bleiben. Das ist unsere Vision. Dennoch wollen wir in Ehingen mit der neu-fusionierten Donau-Iller Bank gut zusammenarbeiten. Und wenn wir bei uns irgendwann über andere Strukturen nachdenken, wird diese Ehinger Genossenschaftsbank sicher ein Ansprechpartner sein", so Hofmann. Sein Kollege Fritz Lehmann indes ist auch für das Jahr 2014 zuversichtlich: "Wir gehen davon aus, dass unsere Entwicklung so anhalten wird."

 

 

 

 

 

Klaus Hofmann (links) und Fritz Lehmann sind mit dem Geschäftsjahr ihrer Bank sehr zufrieden. SZ-Foto: götz