Wär­me­däm­mung von Wän­den ist durch Zu­schüs­se und Kre­di­te güns­tig

20.10.2016|SZ Ehingen: Kurt Efinger

Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg informiert Gebäudebesitzer in der Raiffeisenbank über energetische Sanierung.

Das sind die neuen Auszubildenden.

Ausbildung ist vertriebsorientiert

Bei der Volksbank Musterstadt eG steht eine praxisnahe Ausbildung im Mittelpunkt. Neben dem Einsatz in den Geschäftsstellen durchlaufen die Auszubildenden auch die internen Abteilungen, wie das Electronic-Banking und die Marketing-Abteilung. "Unser interner Unterricht sowie das vielfältige Angebot an Seminaren und Workshops sind eine ideale Ergänzung zur theoretischen Ausbildung in der Berufsschule. Dabei legen wir Wert auf eine innovative Ausbildung und setzen hier neben Präsenzveranstaltungen insbesondere auf web-basierte Anwendungen", so Maria Mustermann, Personalreferentin der Volksbank Musterstadt eG.

Bewerbungsrunde für 2016 läuft an

"Motivierte und engagierte junge Leute, die Interesse an einer Karriere als Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau bei der Volksbank Musterstadt eG haben, sind eingeladen sich ab sofort bei uns zu bewerben", so Max Mustermann. Interessenten können sich hier im Karrierebereich auf unserer Website über unser Ausbildungsangebot informieren. Die Auswahl der Bewerber beginnt im Herbst 2015.

Pressekontakt

Für die Wärmedämmung von Gebäuden hat sich am Dienstag in der Ehinger Raiffeisenbank Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) ausgesprochen. Diese ist ein unabhängiger Dienstleister für Energieeinsparung und den sinnvollen Einsatz von erneuerbarer Energie. Mit 58,4 Prozent der Gesellschaftsanteile ist das Land daran beteiligt.

Ein bedingungsloses Ja zum Wärmeschutz von Gebäuden vernahmen rund 50 Zuhörer, die der Einladung der Raiffeisenbank zum Vortrag des KEA-Geschäftsführers gefolgt waren. Mit seinen Ausführungen zum Thema "Energetisches Sanieren - Sinn oder Unsinn?" stellte sich Volker Kienzlen ausdrücklich gegen die im "Spiegel" im Dezember 2014 unter dem Titel "Verdämmt in alle Ewigkeit" angeführten Bedenken gegen unwirtschaftliche und umweltschädliche Wärmedämmung. Die Kosten der Dämmung seien oft höher, die Energieeinsparungen hingegen niedriger als erwartet, hatte der "Spiegel" argumentiert.

Sein Plädoyer für die Sanierung untermauerte Kienzlen mit Argumenten wie der Vermeidung von schimmelbedingten Bauschäden, Behaglichkeit durch hohe Oberflächentemperaturen an den Innenwänden, die Verhinderung der Überhitzung im Sommer, die Erhöhung der Wertstabilität eines Hauses und die gestalterische Aufwertung eines Großteils der sanierten Gebäude. In weniger als fünf Jahren hab sich eine Hausdämmung amortisiert, sagte der Referent. Eine ordentliche Dämmung halte mindestens 30 Jahre. Für erneuerbare Energie sprächen die mögliche Verteuerung der Energiekosten und die Herkunft fossiler Energieträger aus unstabilen Gegenden der Erde. Eine Fassadenbegrünung sei nur im Sommer zur Abhaltung der Sonnenwärme sinnvoll.

Zur Nutzung erneuerbarer Energie empfiehlt Volker Kienzlen Solarwärme, Holzpellets, Holzhackschnitzel und Wärmepumpen. Dabei gelte es, die Anforderungen des Gesetzes zur Nutzung erneuerbarer Energien (EEG) zu erfüllen. Das Passivhaus sei der Standard der Zukunft.

Eine Gebäudesanierung bringe mehr als nur eine Einsparung an Energiekosten, sagte der Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur in Hinblick auf die von der KfW-Bankengruppe vermittelten Förderungen. Details zur Finanzierung von Bausanierungen erläuterte Daniela Zubaio, eine von drei Wohnbauspezialisten der Raiffeisenbank Ehingen-Hochsträß. Vorteilhaft nannte sie die gegenwärtige niedrige Verzinsung mit langer Laufzeit und den Investitionszuschuss von 30 000 Euro je Wohneinheit.

Volker Kienzlen (links) referierte über Wärmedämmung. SZ-Foto: Kurt Efinger