Un­ga­ri­sche Schü­ler ent­de­cken Ehin­gen

01.07.2016|SZ Ehingen (Barbara Körner)

Abiturienten aus Esztergom sind eine Woche in Ehingen zu Besuch.

Das sind die neuen Auszubildenden.

Ausbildung ist vertriebsorientiert

Bei der Volksbank Musterstadt eG steht eine praxisnahe Ausbildung im Mittelpunkt. Neben dem Einsatz in den Geschäftsstellen durchlaufen die Auszubildenden auch die internen Abteilungen, wie das Electronic-Banking und die Marketing-Abteilung. "Unser interner Unterricht sowie das vielfältige Angebot an Seminaren und Workshops sind eine ideale Ergänzung zur theoretischen Ausbildung in der Berufsschule. Dabei legen wir Wert auf eine innovative Ausbildung und setzen hier neben Präsenzveranstaltungen insbesondere auf web-basierte Anwendungen", so Maria Mustermann, Personalreferentin der Volksbank Musterstadt eG.

Bewerbungsrunde für 2016 läuft an

"Motivierte und engagierte junge Leute, die Interesse an einer Karriere als Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau bei der Volksbank Musterstadt eG haben, sind eingeladen sich ab sofort bei uns zu bewerben", so Max Mustermann. Interessenten können sich hier im Karrierebereich auf unserer Website über unser Ausbildungsangebot informieren. Die Auswahl der Bewerber beginnt im Herbst 2015.

Pressekontakt

Die Bilder, die die Kinder der Johann-Vitez-Katholischen Grundschule in Esztergom von Ehinger Stadtansichten gemalt haben und die jetzt in der Raiffeisenbank Ehingen Hochsträß hängen, haben die Abiturienten aus Esztergom problemlos zuordnen können. Seit einigen Tagen sind die Jugendlichen in Ehinger Familien zu Gast, haben schon mit Franz Romer eine Stadtbesichtigung gemacht und erkannten die Bilder vom Amtsgericht, Marktbrunnen, der Stadtmauer, dem Wolfertturm, der Liebfrauenkirche, der Konviktskirche und der Brücke über die Schmiech sofort.

In einem Jahr werden die jungen Frauen und Männer Abitur machen. Daniel will dann Psychologie studieren, Andreas will Architekt werden und Cornelia Bio-Ingenieurin. Sie alle können sich vorstellen, auch mal einige Semester in Deutschland zu studieren. Sehr modern haben sie das Johann-Vanotti-Gymnasium gefunden, vor allem die Ausstattung dort sei viel moderner als ihre, sagten sie. "Der Unterricht ist wesentlich interaktiver als bei uns", so Daniel. 35 Schüler sind sie in Esztergom in einer Klasse, sie haben meistens bis 14 Uhr Unterricht und essen in ihrer Schule in der dortigen Mensa. "Die Mensa hier ist aber besser als bei uns", haben die ungarischen Gäste festgestellt.

Sie fanden auch die deutschen Schüler disziplinierter als die ungarischen. "Obwohl es verboten ist, spielen die mit ihren Handys und reden viel während des Unterrichts miteinander", erzählte Daniel.

Aufstehen, wenn man gefragt wird, muss man auch in Ungarn nicht mehr, wohl aber, wenn der Lehrer das Klassenzimmer betritt. Begleitet wird die Gruppe von den beiden Lehrerinnen Gabriela Putz und Anett Tubik. Hildegard Ströbele hat sie während eines Besuches in Esztergom kennengelernt und mit ihnen den Besuch der Schüler in Ehingen organisiert. Bei Ströbeles wohnen auch die beiden Lehrkräfte.

14 Stunden hat die Busfahrt von Esztergom nach Ehingen gedauert. Einen Ausflug nach Ulm haben die ungarischen Gäste unternommen, das Münster dort bestiegen und die Stadt angeschaut. Sie waren in Tübingen, sind Stockerkahn gefahren und haben die alte Universität besichtigt.

Die Ehinger Adler-Brauerei wollen sich die Gäste aus Ungarn noch anschauen. Die deutschen Gastgeber sind mit ihren jungen Gästen sehr zufrieden. Monika Braun und Ernestine Knupfer berichteten von vielen Gesprächen, die sie mit ihnen geführt haben. Inzwischen war auch Bankdirektor Fritz Lehmann eingetroffen, um seine ungarischen Gäste zu begrüßen und die Ausstellung der Bilder, die ungarische Grundschüler nach Internetvorlagen von Ehingen gemalt haben, zu eröffnen. Die Bilder können gekauft werden zum Preis von zehn und 15 Euro. Der Erlös kommt der ungarischen Grundschule zugute.

Eine Ausstellung mit Ehinger Stadtansichten in der Raiffeisenbank haben die Schüler aus Ungarn besucht.  SZ-Foto: kö