Ehinger Krimi

17.11.2018/SWP Ehingen

„Wir mussten uns vom Marienheim Stühle ausleihen“, bekannte Fritz Lehmann, der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Ehingen-Hochsträß, bei der Vorstellung des neuen Buchs von Albin Beck. Der Autor, der mehrere Bücher mit schwäbischen Geschichten herausgebracht hat, war einst Chef der Bank und hat im Ruhestand schwäbische Alltagsgeschichten veröffentlicht. Die Neuerscheinung „Ein Tag im Oktober“ ist nun sein erster Krimi, der in der Biberacher Verlagsdruckerei erschienen ist.

Beck sei mittlerweile ein Routinier, meinte der pensionierte Studiendirektor Hermann Wax in seiner Laudatio, die einer Vorlesung über den Aufbau der literarischen Gattung Kriminalroman glich. Der Autor nutze bei seinem Helden die ganze Bandbreite an Emotionen und schicke seinen Kommissar durch Höhenflüge und Niederlagen. Er begebe sich gekonnt ins Labyrinth der Mutmaßungen und Beinahe-Lösungen und lege den Mörder stringent psychologisch wie faktisch an. Alle Personen seien glaubhaft und der Roman lese sich sich so gut, dass der Leser keine Verrenkungen machen müsse.

„Ich gehe davon aus, dass jeder Ehinger das Buch kauft“, sagte der 82-jährige Beck selbstbewusst und las einige Passagen aus den 37 Kapiteln des 200 Seiten starken Heimatkrimis, der zwischen Biberach, Ehingen und Riedlingen spielt. Auch im Krimi befindet sich das Polizeirevier in der Panoramastraße. Auch andere Ehinger Straßen und Wohnblöcke lassen sich vor Ort finden. Ein Musikensemble des Johann-Vanotti-Gymnasium umrahmte die Vorstellung. Auch Albin Becks Enkelin Charlotte spielte auf der Gitarre ein Stück vor.

Achim Zepp, Geschäftsführer der Biberacher Verlagsdruckerei, freute sich über den großen Publikumsandrang bei der Buchvorstellung.

Albin Beck hat beim Vorstellungsabend in der Raiffeisenbank seinen ersten Krimi signiert